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Traditionell am Mittwoch nach Erntedank feiert das Haus Maria Regina dieses Fest, das zu den ältesten Festen der Menschheit gehört. Viele Erntegaben wurden in der hauseigenen Kapelle neben dem Altar schön dekoriert. Im feierlichen Gottesdienst, den der Geistliche Pfarrer Albrecht Kleinhenz zelebrierte, dankten die Gläubigen Gott für das Gedeihen von Früchten, Gemüse und Getreide. Anschließend wurden die Erntegaben gesegnet. Als Zeichen des Dankes wurden kleine Brötchen nach dem Gottesdienst an die Besucher verteilt.

Im anschließenden geselligen Beisammensein mit deftigem Zwiebelkuchen und Federweißen, das mit zünftiger Musik untermalt wurde, trug Katharina Wernicke, Leitung des Betreuungsteams in bewährter, kurzweiliger Weise Lieder zum Mitsingen und Wissenswertes vor. So war ihr Thema zu diesem festlichen Anlass die Entstehung des „Brotes“. Am Anfang fand man 30.000 Jahre alte Spuren von Getreidestärken an Mörsergeräten. Vor 10.000 Jahren begannen die Menschen mit systematischem Ackerbau. Die Wirkung von Hefepilzen war am Anfang Glückssache. Erst nach und nach lernte man deren Umgang. Die Römer bauten die ersten großen Mühlen und erfanden eine Vorrichtung zum Teigkneten. Dies sind nur einige Fakten, wie sich das Brot zu einem heute nicht mehr wegzudenkenden Grundnahrungsmittel entpuppte. In Deutschland waren im Jahr 2010 sage und schreibe 3.200 verschieden Sorten registriert. Die Bewohner hörten diesem interessanten Beitrag gerne zu und stimmten zum Schluss beim „Kartoffellied“ nach der Melodie „Auf der schwäbschen Eisenbahne“ kräftig mit ein.

 

 

 

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