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Einblicke ins Haus Maria Regina vom 14.02.2021 trotz Corona-Besuchsbeschränkung:

Wie kann es sein, dass das Haus Maria Regina bisher so gut durch die Corona-Pandemie gekommen ist?

Haben wir einfach nur Glück, oder ist es Zufall? NEIN!

Die Hiobsbotschaften in Sachen Corona über infizierte Bewohner und Mitarbeiter, Quarantäne, Aufnahmestopp bis hin zur vorübergehenden Schließung ganzer Einrichtungen - auch in und um Miltenberg - erschüttern.

Im Haus Maria Regina gab es in den vergangenen 12 Monaten bisher keine entsprechenden behördlichen Auflagen. Darüber sind wir außerordentlich dankbar!

Auf die Frage: „Wie habt ihr das bisher eigentlich geschafft?“ nennt unser Einrichtungsleiter Matthias Schiller vier für ihn zentrale Punkte:

  1. Gottvertrauen
  2. Teamleistung
  3. Unterstützung unseres Trägers
  4. Vertrauen ins eigene Handeln

(zu 1) Der Schutzmantel unserer Hauspatronin - der Gottesmutter - steht spürbar über unserem Haus. Es wird aber auch viel gebetet von uns (Bewohner, Mieter, Mitarbeiter, Angehörige, Freunde des Hauses) und für uns. Ja, wir vertrauen darauf, dass wir auch im Gottvertrauen durch diese Krise kommen und nicht überfordert werden.

(zu 2) Der größte Schatz sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich bin sehr dankbar, ein so tolles Team von fast 100 Kolleginnen und Kollegen um mich herum zu haben. Wir ziehen an einem Strang und ich kann mich voll auf jeden einzelnen verlassen.

(zu 3) Die Caritas-Einrichtungen gGmbH unter dem Dach des Diözesan-Caritasverbandes ist wie an 16 anderen Standorten auch- unser Träger. Wie gut und wertvoll ist es, in den täglichen Herausforderungen, aber vor allem auch im Vorbringen von Anliegen bis nach München starke Partner hinter sich zu wissen.

(zu 4) Täglich müssen in der Pandemiephase Entscheidungen getroffen werden. Es gilt dabei vieles im Hinblick auf die gesetzliche Notwendigkeit, das Wohl und die Fürsorge der Bewohner und Mitarbeiter und die Wünsche der Angehörigen abzuwägen. Teilweise waren die getroffenen Maßnahmen für den einzelnen ärgerlich, schmerzlich manchmal auf den ersten Blick auch unverständlich. Wir treffen keine Entscheidung in Maria Regina leichtfertig. Steht diese nach vielem Abwägen, dann stehen wir im Leitungsteam dazu. Alle! Dieses Vertrauen, alles bedacht und getan zu haben, ist wie ein fester Boden auf dem wir dann auch sprichwörtlich „stehn“

Und "Glück?"

Sicher gehört dieses auch immer begleitend dazu. Entscheidend für uns ist die obige Reihenfolge. Damit ist Glück wie ein zusätzliches Geschenk, aber nicht die Basis unserer Arbeit.

Und „Zufall?“

Wer sich diese Frage ernsthaft stellt oder uns als Antwort gibt, der möge sich offen und ehrlich der Entwicklungen der vergangenen 12 Monate und der vielen hunderttausend Corona-Toten auf der ganzen Welt erinnern und dann in den Spiegel schauen. Sollte man dann immer noch an Zufall glauben, kann er/sie gerne mal einen Tag bei uns mitarbeiten.

Wenn ich für das Haus Maria Regina mit einem Wort beschreiben müsste, wie wir es geschafft haben, dann ist es die Überschrift unseres Leitbildes.

... im „Miteinander“

DANKE!

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