Home

Einblicke ins Haus Maria Regina vom 29.11.2021 trotz Corona-Besuchsbeschränkung:

Was wir am Freitag Abend erlebt haben, bringt uns in Rage. 

Kampf gegen Windmühlen

28b

 


Es gibt Menschen - leider auch in und um Miltenberg - die scheinen von Corona noch nichts gehört zu haben. 

  • Abstandsregeln?
    Die gelten doch für mich nicht, ich bin ja geimpft!
  • Maske tragen?
    Davon hab ich ja noch nie etwas gehört
  • ältere Menschen sind besonders gefährdet?
    Meine Mutter doch nicht, die hatte immer eine robuste Gesundheit
  • Notwendiger Schnelltest für Besuche? 
    Ich brauch ja gerade keinen, schließlich treff ich mich ja draußen. 

Am Freitag Abend kurz nach 17 Uhr verließ unser Einrichtungsleiter über das Bistro das Haus María Regina. Es was bereits dunkel und sehr frisch, um nicht zu sagen kalt. 

Auf der ersten Bank draußen im Innenhof traf er eine Angehörige mit einer Bewohnerin an. Im Lichtschein der Außenbeleuchtung las diese ihrer Mutter etwas vor. 

Eigentlich schön und nachahmenswert, oder!?

Leider saß die Tochter aber ganz eng neben ihrer Mutter und hatte diese im Arm. Daneben waren beide Köpfe ganz dicht beieinander und eine Maske trug die Angehörige auch nicht. 

Unser Einrichtungsleiter traute seinen Augen nicht und drehte nochmal um. Die Angehörige flüchtete sich sogleich in Erklärungsversuche - wie wir es leider sehr oft erleben - und sagte, sie habe natürlich eine Maske dabei, die sie aber erst nach freundlicher Aufforderung anlegte. 

Erschreckend, wie grob fahrlässig doch manche Menschen handeln und selbst engste Angehörige, aber damit auch weitere Bewohnerinnen und Bewohner massiv gefährden.  

Von uns in den Heimen und Krankenhäusern wird durch nie dagewesene Vorgaben, Auflagen und Einschränkungen alles abverlangt, was wir an letzten Kräften nach über 1 1/2 Jahren Pandemie noch haben. Aber was bringt aller Einsatz und alle Vorsicht, wenn vor unserer Türe alles "ad absurdum" geführt wird?

 Bitte helfen Sie aktiv mit und halten Sie sich an die bekannten Corona-Regeln. 

­