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Einblicke ins Haus Maria Regina vom 27.03.2022 trotz Corona-Besuchsbeschränkung:

Unser Haus hatte für eine gute Woche ein Betretungsverbot.

Am 14. März haben wir unser Haus auf Anraten des Gesundheitsamtes für Besucher geschlossen. Seit dem letzten Sonntag sind Besuche zu den bekannten Richtlinien (aktuelle neg.-Testnachweis, FFP-2-Maske, Mindestabstand) wieder möglich. Die Situation im Haus hat sich etwas entspannt und wir sind zuversichtlich, dass wir diese Corona-Welle im Haus gut überstehen werden. Derzeit sind nur noch vereinzelte Bewohner in Zimmer-Quarantäne.

Die Angehörigen werden von uns auf dem Laufenden gehalten. Immer wieder wurde in den Gesprächen deutlich, dass man es sich als „Außenstehender“ nur schwer vorstellen kann, was es bedeutet, im „Vollschutz“ seinen Dienst zu leisten.

Gerne möchten wir Ihnen dies nachstehend für Ihr weiteres Verständnis näherbringen.

Wenn ein Bewohner im Schnelltest positiv auffällt, müssen die Schutzmaßnahmen schnellstmöglich hochgefahren werden. Dazu gehören: 

  • Der Bewohner wird aus möglichen Gruppen genommen und wird gebeten, sich freiwillig in Zimmer-Quarantäne zu begeben

  • Die Mitarbeiter werden über die Zimmer-Quarantäne informiert; dazu zählen auch die Mitarbeiter unserer Reinigungsfirma Vinzenz

  • Vor dem Bewohnerzimmer wird eine Schutzschleuse eingerichtet: D.h. ein Wagen mit Hände- und Flächendesinfektion, Handschuhen, Füßlingen, Hauben, Schutzkittel/Overalls und Faceshields/Schutzbrillen

  • Im Zimmer kommen separate Abwurfbehälter für konterminierte Wäsche und gebrauchte Schutzkleidung, sowie eine Fußwanne mit Desinfektionsmittel

  • Die Zimmertür wird von außen und innen mit Warnschildern versehen

  • Die Info über den pos. Schnelltest gehen parallel an das Gesundheitsamt und an den Hausarzt. Zeitgleich wird ein PCR-Test vereinbart

  • Der Bewohner nimmt alle Mahlzeiten im eigenen Zimmer ein. Das gebrauchte (= konterminierte) Geschirr wird in separaten Boxen im Zimmer gesammelt und in der Küche entsprechend aufbereitet

  • Vor jedem Zutritt ins Bewohnerzimmer durch das Personal muss eine PSA (=persönliche Schutzausrüstung) angezogen werden

  • Wenn der Mitarbeiter in der PSA ist, ist ein schneller Wechsel zwischen einzelenen Bewohnerzimmern nicht mehr möglich; klingelt das Telefon,  muss der Mitarbeiter erst seine PSA ausziehen und sich entsprechend desinfizieren

  • Ist ein PCR-Befund positiv, werden die Daten über seinen Impfstatus und die Symptome an das Gesundheitsamt gemeldet

  • Mir dem Vorliegen der Isolationsbescheinigung kann ein Termin mit unserem Kooperationspartner, der Parkapotheke zum Freitesten vereinbart werden

  • Ist das Testergebnis (aktuell am 7. Tag bei Syptomfreiheit über einen POC-Test) negativ, geht die Info sowohl an das Gesundheitsamt als auch an alle Mitarbeiter

  • Es folgt eine Abschlussdesinfektion des Zimmers durch die Fa. Vinzenz

  • Die Schutzschleuse vor dem Zimmer wird abgebaut, alles desinfiziert/thermisch aufbereitet und wieder eingelagert

Wie Sie sehen, muss bei einem Bewohner mit Corona sehr viel beachtet werden.
Sind es jedoch mehrere Bewohner, multipliziert sich auch der Aufwand entsprechend. Fallen dazu noch Mitarbeiter aus, wird es richtig „sportlich“.

Dann heißt es: Jeder packt mit an und hilft mit, denn nur so konnten und können wir unsere Bewohner versorgen.

Ein unglaublicher Kraftakt, den unsere Pflegekräfte leisten…

 ... wir ziehen unseren Hut ... - euch allen ein herzliches DANKESCHÖN!

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